Internationale Amateur Muay Thai Kampfregeln

1.Der Ring
a) Der internationale Standard für den Ring, in welchem offizielle Amateur Muay Thai Wettkämpfe stattfinden, ist Innenmaße 6,10 m x 6,10 m Außenmaße 7,30 m x 7,30 m
b) Der Ring muß 4 Ringseile haben, welche mit Tape oder Baumwollbandagen umwickelt sind.
c) Die Bodenplane muß aus Canvas/Leinenstoff bestehen. Es darf keinesfalls eine PVC Plane genutzt werden, da sonst Rutschgefahr besteht.
d) Unter der Ringplane muß sich eine Schaumstoffmatte, mindestens 1,5 cm dick, befinden.
e) In den Ringecken müssen sich zum Schutz der Kämpfer Eckpolster befinden.

2.Die Boxhandschuhe
a)Die Kämpfer haben bis einschließlich der Gewichtsklasse – 60 kg Boxhandschuhe in 10 oz. zu tragen. Ab der Gewichtsklasse – 63,5 kg werden 12 oz. Boxhandschuhe getragen.
b)Es ist strengstens verboten, Änderungen an den Boxhandschuhen vorzunehmen.
c)Der Kämpfer hat die Boxhandschuhe während des Kampfes zu tragen, welche ihm vom nationalen Muay Thai Verband zur Verfügung gestellt werden. Hier kann es sich nur Boxhandschuhe handeln, welche eine Zulassung durch den nationalen Verband erhalten haben.
d)Alle Boxhandschuhe müssen durch die Jury überprüft werden, bevor der Kämpfer den Ring betritt.
e)Zugelassene Boxhandschuhemarken sind: Windy, Multi, Jefferson, White Snake, Malpaso, Las Dos MM, Cleto Reyes und Taurus.

3.Die Bandagen
a)Boxbandagen hat der Veranstalter vor Beginn der Kämpfe den Kämpfern zur Verfügung zu stellen.
b)Die Boxbandagen dürfen eine Länge von 2,50 m nicht überschreiten.
c)Es ist nicht gestatten, die Bandagen mit Tape/Klebeband zu umwickeln.

4.Die Kampfkleidung
a)Jeder Kämpfer hat eine Thai Box Hose, entweder in rot oder blau, entsprechend seiner Ecke, zu tragen. Ebenfalls hat der Kämpfer ein ärmelloses T-Shirt zu tragen.
b)Während des Wai Kruh hat der Kämpfer einen Mongkon zu tragen.
c)Ein Prajeat kann während des Wai Kruh und des Kampfes ebenfalls getragen werden.
d)Original Muay Thai Fußbandagen, ohne Schaumstofffüllung dürfen während des Kampfes ebenfalls getragen werden.
e)Knieschützer sind während des Kampfes nicht erlaubt.
f)Während des Kampfes hat der Kämpfer einen Kopfschutz und eine Kampfweste zu tragen. Der Kopfschutz muß aus Leder hergestellt sein. PVC – Schaumstoffkopfschützer sind beim Amateur Muay Thai nicht erlaubt.
g)Zur weiteren Schutzausrüstung gehören auch noch ein Mundschutz, sowie Abdominal Protector (Tiefschutz). Ein Kämpfer, welcher absichtlich seinen Mundschutz während des Kampfes ausspuckt, wird direkt verwarnt.
h)Das Tragen von Ohrringen und Fingerringen ist während des Kampfes ist strengstens verboten.

5.Ring Equipment
a)Der Veranstalter hat 3 Stühle (Kämpfer, Trainer, Assitent) in der roten und blauen Ecke zur Verfüung zu stellen
b)3 Punktrichtertische, sowie einen großen Tisch für den Zeitnehmer, Arzt und Ringsprecher.
c)Einen Rundengong und eine Zeituhr
d)Offizielle IFMA Punktrichterzettel
e)Ein Mikrofon und eine Anlage für den Ringsprecher
f)Eine Waage

6.Wiegen der Kämpfer und ärztliche Untersuchung
a)Jeder Kämpfer, welcher an offiziellen Amateur Muay Thai Kämpfen teilnimmt, hat zu Beginn eines jeden Jahres seine Kampftauglichkeit durch einen Arzt bestätigen zu lassen.
b)Eine zusätzliche Untersuchung der Kämpfer findet vor jeder Veranstaltung, frühestens 3 Stunden vor Beginn der Kämpfe, durch den Ringarzt statt. Der Ringarzt ist früh genug für die Veranstaltung zu verpflichten. Sollte dieser kurzfristig absagen müssen, ist der Ringarzt darauf hinzuweisen, daß er einen Ersatzarzt zu stellen hat, da sonst die Veranstaltung nicht durchgeführt werden kann.
c)Das Wiegen der Kämpfer findet ebenfalls frühestens 3 Stunden vor der Veranstaltung statt. Verantwortlich hierfür ist die eingeteilte Jury. Jeder Kämpfer hat seinen gültigen Kampfpass unaufgefordert der Jury vorzulegen.
d)Kämpfer, welche ohne Kampfpass zur Waage erscheinen, können von der Jury vom Wettkampf ausgeschlossen werden.

7.Auslosung der Kämpfe International
a)Die Auslosung der Kampfpaarungen findet immer nach dem Wiegen der Kämpfer statt. Dies immer im Beisein aller Länderrepräsentanten oder deren Vertreter.
b)Während der Auslosung wird das offizielle Bye-Sytsem genutzt, welches auch besagt, daß ein Kämpfer niemals mehr als 1 Freilos erhalten kann.

National
a)Auf Wettkämpfen, welche in Turnierform durchgeführt werden, kämpfen immer die Kämpfer der C-Klasse unter sich den Sieger aus. Die Kämpfer der B- und A-Klasse werden durch Freilos weiter gesetzt.
b)Sollte sich ein Kämpfer der C-Klasse in der Lage fühlen, an den Wettkämpfen der B- oder A-Klasse noch teilzunehmen, kann er durch seinen Trainer gemeldet werden.

8.Die Runden
a)Die normale Rundenzahl beträgt 3 Runden a 3 Minuten- 1 Minute Pause. Dieses kann auf Wunsch des Veranstalters aber auch auf 4 Runden a 3 Minuten oder 5 Runden a 2 Minuten geändert werden.
b) Bei Unterbrechung des Kampfes wegen Ermahnungen, Verwarnungen, Punktabzügen etc. wird die Zeit nicht angehalten
c)Jeder Kämpfer hat vor dem Kampf seinen Wai Kruh vorzuführen. Bei Nichtbefolgung dieser Regel wird der Kämpfer disqualifiziert.

9.Trainer Assistenten
a)Jedem Trainer dürfen während der Kämpfe zwei Assistenten/Sekundanten zur Seite stehen, welche ebenfalls freien Eintritt zu den Muay Thai Veranstaltungen erhalten.
b)Trainer, wie auch Assistenten/Sekundanten, müssen in einem sauberen Trainingsanzug am Ring erscheinen. Straßenkleidung, wie Jeans etc., ist nicht erlaubt.
c)Während des Kampfes dürfen weder der Trainer, noch seine Assistenten, Anweisungen an den Kämpfer geben.
d)Sollten dennoch Anweisungen gegeben werden, kann der leitende Kampfrichter eine Verwarnung an den Kämpfer aussprechen. Nach mehrmaliger Verwarnung kann der Kämpfer disqualifiziert werden und der Trainer und seine Assistenten vom Turnier ausgeschlossen werden.

10.Kampf- und Punktrichter
a)Die Jury besteht aus 1 Kampfrichter und 5 Punktrichtern, sowie einem Kampfrichterobmann. Es können aber auch 1 Kampfrichter und 3 Punktrichter auf nationaler Ebene die Kämpfe leiten.
b)Mitglieder der Jury können bei internationalen Wettkämpfen nur durch IFMA Executive Mitglieder ausgetauscht werden, wenn diese ihre Arbeit nicht sportlich und unparteiisch verrichten. Auf nationaler Ebene kann der Kampfrichterobmann die Mitglieder der Jury aus den gleichen Gründen austauschen.
c)Die Anforderungen, welche an einen Kampfrichter gestellt werden, sind National: Erfolgreicher Abschluss der nationalen Kampfrichterausbildung Physische Fitness um Kämpfe leiten zu können Nachweis über mindestens 20 geleitete Kämpfe pro Jahr Kein Brillenträger International: Erfolgreicher Abschluss der internationalen Kampfrichterlizenz Physische Fitness um die Kämpfe leiten zu können Fließender Sprachgebrauch der englischen Sprache Kein Brillenträger

11.Kampfrichter
a)Die Hauptaufgabe des Kampfrichters besteht darin, die Sicherheit der Kämpfer vor und während des Kampfes zu gewährleisten.
b)Die offizielle Kleidung des Kampfrichters bei internationalen Wettkämpfen ist: dunkelblaue Hose blaues Polo Shirt schwarze Sportschuhe Gummihandschuhe
c)Die Kommandos der Kampfrichter sind: Chok – Beginn des Kampfes Yak - Trennen der Kämpfer während des Kampfes, welche dann einen Schritt Zurückgehen müssen - Yud - Beenden des Kampfes
d)Der Kampfrichter hat die komplette Ausrüstung der Kämpfer zu kontrollieren
e)Er hat nach dem Kampf die Punktrichterzettel einzusammeln
f)Den Sieger durch heben des Arms anzeigen
g)Sollte der Kampfrichter einen Kämpfer disqualifizieren, hat er dies auch dem Kampfrichterobmann anzuzeigen.
h)Der Kampfrichter hat durch seine Gestik klar und deutlich Ermahnungen und Verwarnungen anzuzeigen i)Der Kampfrichter kann einen Kämpfer nach 3 Verwarnungen disqalifizieren Zu den weiteren Aufgaben des Kampfrichters gehört: Abbruch des Kampfes, wenn ein Kämpfer chancenlos ist Abbruch des Kampfes, wenn ein Kämpfer verletzt ist Abbruch des Kampfes, wenn keine Aktionen der Kämpfer erfolgen Verweisen der Trainer oder Assistenten vom Ring Disqualifizieren des Kämpfers nach einem absichtlichen Regelverstoß Unterbrechen des Anzählens, wenn der gegnerische Kämpfer die neutrale Ecke verlässt

12.Die Punktrichter
a)Die Punktrichter haben unabhängig, fair und sportlich ihre Wertungen abzugeben
b)In den Kampfpausen kann der Punktrichter den Kampfrichter auf Fehler hinweisen.
c)Die Uniform des Punktrichters ist die gleiche, welche auch der Kampfrichter trägt.

13.Protest
a)Wenn der Nachweis erbracht wird, daß der Kampfrichter oder die Punktrichter eine falsche Entscheidung entgegen der geltenden IFMA Regeln getroffen haben, kann dies aufgrund eines Videos überprüft werden. Dieses Video muß vom Trainer vorgelegt werden.
b)Sollte einer oder zwei Punktrichter nachweislich falsch gewertet haben, kann die Entscheidung über den Ausgang des Kampfes revidiert werden. Die Puntrichter, welche falsch gewertet haben, müssen dem Kampfrichterobmann erklären, wieso sie zu diesem Ergebnis kamen.
c)Ein offizieller Protest kann nur durch den Trainer, nach Zahlung der Protestgebühr, in Höhe von 25,- Euro, in schriftlicher Form vorgenommen werden. Sollte das Urteil aufgrund des Protestes revidiert werden, erhält der Trainer die Protestgebühr zurück.
d)Der Protest darf niemals am Ring erhoben werden, sondern im Kampfrichterraum.
e)Sollte sich ein Trainer lauthals während des Turniers über eine Entscheidung äußern, kann er von weiteren Kämpfen ausgeschlossen werden.

14.Kampfentscheidungen
a)Wird ein Kämpfer bis 10 ausgezählt, wird sein Gegner Sieger durch K.O.
b)Ein Kämpfer, welche nach Beendigung des Kampfes die meisten Punkte durch die Punktrichter erhielt, wird Sieger nach Punkten
c)Sollten beide Kämpfer durch eine Verletzung den Kampf nicht weiterführen können, wird der Kämpfer zum Punktsieger erklärt, welcher die meisten Punkte sammeln konnte.
d)Kann ein Kämpfer aufgrund einer Verletzung den Kampf nicht weiterführen, wird sein Gegner zum Sieger – RSC-Injury erklärt
e)Gibt ein Kämpfer oder sein Trainer den Kampf auf, wird der Gegner zum Sieger –RSC Retirement erklärt
f)Ein Kampf wird abgebrochen, wenn ein Kämpfer dreimal während einer Runde oder viermal während des gesamten Kampfverlaufes angezählt wird.
g)Ein Kampf bei Junioren wird abgebrochen, wenn der Kämpfer zweimal in einer Runde oder dreimal während des gesamten Kampfverlaufs angezählt wird.
h)Ebenfalls wird ein Kampf abgebrochen, wenn einer der Kämpfer deklassiert wird und dem Gegner nichts entgegen zu setzen hat.
i)Ein Unentschieden kann nur bei nationalen Wettkämpfen gegeben werden, wenn es sich nicht um Finalkämpfe handelt.

15.Punktesystem
a)Kampfaktionen, welche nicht berücksichtigt werden, sind unorthodoxe Aktionen Keine Kraft in der Ausführung der Technik
b)Unerlaubte Aktionen Beißen, in die Augen stechen, spucken, Kopfstöße Hüft-, Schulterwürfe, Beinsicheln Den Gegner um die Hüfte packen, Druck nach hinten ausüben und ihn so zu Fall zu bringen Sich absichtlich auf den Gegner fallen lassen Genick- oder Armhebel Festhalten an den Seilen Nachtreten oder Nachschlagen, wenn sich der Gegner in der Bodenlage befindet Dem Kampf ausweichen oder keine Aktionen ausführen Sprechen während des Kampfes Absichtliche Tiefschläge oder Tritte Den Anweisungen des Kampfrichters keine Beachtung schenken Aggresive Aktionen gegen den Kampfrichter oder die Punktrichter Absichtliches Ausspucken des Mundschutzes Der Trainer und Assistent bleiben nicht auf ihren Stühlen sitzen Falls ein Kampfrichter nicht sicher ist, ob eine unerlaubte Technik durchgeführt wurde, kann er die Punktrichter befragen.
c)Punktabzug Ein Punktrichter kann einen Punktabzug vornehmen, auch wenn dies nicht durch den Kampfrichter angezeigt wurde Bei einer Verwarnung durch den Kampfrichter hat der Punktrichter einen Punktabzug vorzunehmen Sollten sich der Trainer oder sein Assistent ungebührlich während des Kampfes benehmen, kann dem Kämpfer ein Punkt abgezogen werden. Sollte sich dieses Verhalten wiederholen, kann der Kämpfer disqualifiziert werden.

16.Anzählen eines Kämpfers
a)Beginnt der Kampfrichter, einen Kämpfer anzuzählen, muß sich sein Gegner in die neutrale Ecke begeben.
b) Verläßt der Gegner während des Anzählens die neutrale Ecke, unterbricht der Kampfrichter das Anzählen. b)Sollten beide Kämpfer gleichzeitig angezählt werden müssen und keiner der beiden Kontrahenten kann den Kampf fortführen, werden beide Kämpfer ausgezählt. Sieger wird dann der Kämpfer, welcher bis zu diesem Zeitpunkt die meisten Punkte sammeln konnte.

17.Verfahren nach einem Knock Out
a)Bei Bewusstlosigkeit eines Kämpfers darf sich nur der Arzt im Ring befinden, es sei denn, der Arzt ruft den Trainer oder Kampfrichter als Assistenten hinzu.
b)Nach einem Kopf K.O. hat der Kämpfer eine vierwöchige Schutzsperre und kann somit nicht an weiteren Kämpfen teilnehmen.
c)Bei einem zweiten Kopf K.O. in Folge erhält der Kämpfer eine dreimonatige Schutzsperre.
d)Bevor ein Kämpfer nach einem Kopf K.O. wieder einen Kampf bestreiten kann, muß er sich von einem Arzt kampftauglich erklären lassen. Dieses Attest hat er dem Ringrichter unaufgefordert vor seinem nächsten Kampf vorzulegen.

18.Doping
a)Einem Kämpfer ist es nicht erlaubt, vor dem Kampf Medizin oder chemische Substanzen zu sich zu nehmen. Kämpfer, welche sich nicht an diese Regel halten, werden vom Kampf ausgeschlossen.
b)Es gilt hier insbesonders die Dopingliste des Internationalen Olympischen Komitees.

19.Medizinische Untersuchung
a)Es darf kein Kämpfer an Wettkämpfen teilnehmen, wenn er nicht vor dem Kampf vom Ringarzt untersucht und kampftauglich erklärt wurde.
b)Bei internationalen Kämpfen hat sich jeder Kämpfer von einem Arzt, vor seiner Abreise, von einem Arzt kampftauglich erkären zu lassen. Dieses Attest hat der Kämpfer unaufgefordert vor seinem ersten Kampf vorzulegen.
c)Bei nationalen Kämpfen gilt, daß jeder Kämpfer sich am Anfang eines jeden Jahres von einem Arzt kampftauglich erklären lassen muß. Das Attest muß seinem Kampfpass beigefügt sein.
d)Sollte der Ringarzt sich während eines Turniers um einen verletzten Kämpfer kümmern müssen, hat der Kampfrichterobmann weitere Kämpfe zu stoppen, bis der Ringarzt wieder seinen Platz am Ring eingenommen hat.

20.Gewichtsklassen
im Amateur Muay Thai Die Kämpfer werden in nachfolgend aufgelistetete Gewichtsklassen eingeteilt: 45 kg 48 kg 51 kg 54 kg 57 kg 60 kg 63,5 kg 67 kg 71 kg 75 kg 81 kg 86 kg 91 kg + 91 kg 21.

Altersbegrenzungen
a)Bei der Teilnahme an einem internationalen Turnier darf der Kämpfer nicht jünger als 17 Jahre und nicht älter als 30 Jahre s sein.
b)Bei Juniorwettkämpfen ist das Mindestalter 15 Jahre. Der Kämpfer darf nicht älter als 18 Jahre alt sein.

22.Nicht im Regelwerk Sollte es Situationen geben, welche nicht in diesem Regelwerk vermerkt sind, liegt die Entscheidung beim Kampfrichterobmann.

23.Weitere Beschlüsse des Muay Thai Bundes Deutschland e.V.
a)Kämpfer und Trainer, welche an Veranstaltungen teilnehmen, die nicht durch den Muay Thai Bund Deutschland e.V. genehmigt worden sind, können durch eine Versammlung des Landesverbandes oder des Bundesverbandes aus dem Landesverband, wie auch dem Bundesverband, ausgeschlossen werden. Hierzu wird durch ein Mitglied des Landes- oder Bundesverbandes das Ausschlussverfahren beantragt. Bis zur entgültigen Entscheidung über den Ausschluss ist die betroffene Person von allen Aktivitäten des Landes-, wie auch Bundesverbandes suspendiert.
b)Vergütungen für die Jury auf offiziellen Veranstatungen wurden wie folgt beschlossen Fassungsvermögen für Zuschauer in der Sporthalle bis 200 Plätze 25,- Euro pro Jurymitglied Fassungsvermögen für Zuschauer in der Sporthalle bis 500 Plätze 50,- Euro pro Jurymitglied Fassungsvermögen für Zuschauer in der Sporthalle bis 1000 Plätze 75,- Euro pro Jurymitglied Sollte ein Veranstalter auf Eintrittsgelder verzichten, steht ihm die Jury kostenlos zur Verfügung Der Veranstalter hat immer dafür zu sorgen, daß für die Jury Speisen und Getränke kostenlos zur Verfügung stehen Fahrtkosten für Kampfrichter werden mit 0,52 € pro Kilometer (One Way) abgerechnet Bei einer Entfernung von mehr als 100 km zwischen dem Veranstaltungsort und dem Wohnsitz des Jurymitgliedes hat der Veranstalter ein Hotel zu stellen.
c) Jeder Veranstalter hat dafür zu sorgen, daß die Regeln und Beschlüsse des Muay Thai Bundes Deutschland e.V. eingehalten werden.
d)Der Veranstalter hat sich früh genug um einen Ringarzt zu kümmern. Sollte dieser kurzfristig absagen, muß ein Ersatzarzt gestellt werden.
e ) Bei Wettkämpfen in Turnierform muß der Kämpfer das Kampfgewicht bringen, für welches er von seinem Club angemeldet wurde. Sollte er Übergewicht haben, kann er bei Landesmeisterschaften, Deutschen Meisterschaften oder internationalen Turnieren disqualifiziert werden. Nach dem ersten wiegen des Kämpfers kann ihm bei Übergewicht eine Stunde Zeit eingeräumt werden, um das gemeldete Gewicht zu bringen.
f) Erscheinen Kämpfer mehr als eine halbe Stunde zu spät zum festgesetzten Zeitpunkt des Wiegens, werden diese disqualifiziert.