X-Plosion Rules bedeutet
eine explosive Mischung nach unterschiedlichen Regeln: Runde 1 Boxen / Runde
2 Kickboxen / Runde 3 K-1 Hier eine Wettkampfszene aus der ersten Runde, wo
die Kämpfer in einem klassischen Boxkampf gegeneinander antraten.Südkurier-Bericht vom 26. März 2009:
Stärker
von Runde zu Runde
Sebastian Harms-Mendez
beeindruckt
Sebastian Harms-Mendez vom Thai-Box Club Singen startete in der mit rund 2000 Zuschauern besetzten Saturn-Arena in Ingolstadt beim World-Cup nach den so genannten "X-Plosion Rules".
Dies ist ein neuer Kampfmodus aus Japan, nach dem die Kämpfer in der ersten Runde nach klassischen Profi-Box Regeln gegeneinander antreten. In der zweiten Runde kämpfen die Athleten nach Profi-Kickbox Regeln, das heisst, es kommen die Tritttechniken hinzu. In der dritten Runde kommen dann zu den Box- und Tritttechniken noch die Knietechniken, es gelten dann die K-1 Regeln.
Harms-Mendez trat im Viertelfinale gegen den vierfachen Europameister Muhammed Gür an, der auf eine dreimal so große Kampfbilanz zurückblicken kann wie der Singener Kämpfer. Trotzdem verkaufte Harms-Mendez bei dieser hochkarätigen Veranstaltung seine Haut sehr teuer und fand nach einer verlorenen ersten Runde immer besser in den Kampf. Die dritte Runde nach K-1-Regeln konnte er für sich entscheiden. Für einen Sieg reichte es auf den Punkterichterzetteln nicht ganz.
Trotzdem sprach der Singener Trainer Ralf Hasenohr von einer "sensationellen Leistung" seines Kämpfers. Als nächstes wird der 21 Jahre alte Harms-Mendez am 11. April in Darmstadt mit den besten Mittelgewichtlern Deutschlands um die Qualifikation für den "King's Cup" in Thailand kämpfen. (sk)
Harms-Mendez mit einem Fussstoss
vorwärts (Theep Trong)


